Naturgebiete
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SITE COROT

   

 

 

 Der Site COROT ist ein Teil des Glanetals im Nord-Westen Saint-Juniens.  Die Glane entspringt in den Monts d’Ambazac und fliesst durch den Talkessel  der Site Corot  und mündet bei Saint-Junien in die  Vienne.  In diesem  Landschaftsschutzgebiet  kann man von April bis September eine geschützte Farnart, Königsfarn genannt, sehen. Er wächst in feuchten Gebieten. Er  bildet Sträuße entlang der Glane  aus, die im Sommer bis 2 Meter hoch werden können. 

Der Site Corot ist ein Naturgebiet von ökologischem Interesse.

Dieses Landschaftsschutzgebiet  trägt den Namen des berühmten Landschaftmalers Jean Baptiste Camille COROT  (1796-1875). Er ist in Paris geboren. Er  kam ins Limousin um Freunde zu besuchen, die in der Nähe von Limoges wohnten. Nachdem er  die nähere Umgebung  von Limoges erkundet hat, macht er ausgedehntere Ausflüge. Er entdeckt  dieses Naturgebiet  und ist sofort von diesem Tal entzückt. Von 1852 bis 1861 kommt Jean Baptiste Camille COROT regelmäßig im Sommer dorthin.

Heute ist der Site Corot ein beliebter Ort für Wanderer und Spaziergänger. Er ist auch der Ausgangspunkt  mehrerer Wanderwege.


A voir :

  • Le médaillon Corot : Im Jahr 1904, wollte Jean Teilliet, der Landschaftmaler in Saint-Junien war,  Jean Baptiste Camille COROT seine Ehre erweisen. Er  fragt  seinen Freund Henri Coutheilas, der Bildhauer war, ein Bronzeporträt von dem berühmten Maler zu machen. Diese Skulptur wurde im Jahr 1904 in eine Felswand eingefügt.     Die Einweihung fand am  9. Oktober 1905 statt.
  • Le chalet Corot : Die Brüder Roche waren zu dieser Zeit  die Besitzer der Site Corot. Sie hatten Bekanntschaft mit dem Maler gemacht und entschieden ein kleines  Haus am Abhang des Talkessels  für den Maler  zu bauen. Der Maler war Ihnen sehr dankbar und er wandelte dieses Haus in ein Maleratelier um. 

Visite virtuelle du site Corot

 

 


 

LA VALLEE DE LA GLANE

   

 

 

 Das Glanetal bietet den Besuchern eine wunderschöne Landschaft  mit  seiner Felslandschaft und ihrem Fluss,  der durch das Tal sich windet.

Die geologische Vielfältigkeit ist einer der Vorzüge des Tals.  Der Granit und der Gneis  haben die Landschaft geformt. Man kann mehrere Felsbrocken sehen, die sich von Wänden  aufgrund der Erosion abgelöst haben.  

  Das Glane Tal bietet Wanderliebhabern und Spaziergängern gekennzeichnete Wanderwege. Man kann auch einfach entlang der Glane gehen.


La vallée de la Glane au fil des siècles :

Wenn das Glane Tal heute wie ein friedlicher Ort aussieht, so war das nicht immer der Fall. Das Glane Tal war im Mittelalter ein sehr beliebter Ort.  Tatsächlich  wurden Burgen   (heute  le Manoir du Châtelard (Herrenhaus) am linken und die Burgruine von Château Morand  Glaneufer am rechten Ufer)   erbaut, um die Stiftskirche und die Stiftsherren vor äußeren Angriffen  zu schützen.  Das Tal war damals ein wichtiger Durchgangsort. Die Herren der damaligen Châtelard Burg  erhoben eine Maut.

Das Glane Tal war ein strategischer Ort auch wegen seiner  natürlichen Ressourcen. Im Mittelalter wurden Wassermühlen entlang jedes Fluss Ufers erbaut und das Glaneufer wurde nicht verschont. Es gab mehr als 15 Mühlen lagen entlang der Glanes auf nur 4 km. Die Mühlen sicherten den Landherren und der Kirche  ein wichtiges Einkommen. Der Granit des Tals wurde für den Bau dieser Mühlen verwendet.     

Die Bäume wurden für die Weißgerbereien verwandt. Baumrinden wurden in Mühlen zerquetscht, um Eichenlohe zu erhalten.

Die Ausbeutung des Tals  erlaubte einer neuen Art von Pflanzen  sich zu entwickeln. Es entstand viel mehr  Heide.  Die Landschaft war viel offener und  weniger ein Ort mit schattigen Bäumen wie heute.

 

 Die Papierfabriken

Im 16ten Jahrhundert wurden viele Kornmühlen in Papiermühlen umgewandelt. Das Papier wurde aus  altem Tuch hergestellt und war für das Verlagswesen bestimmt. Fünf  Papiermühlen befanden sich  entlang der Glane. Die Moulin Picard und Salesse (Heute Porzelanladen „Porcelaine du Site Corot), die Moulins Pénicaut und Brice (heute Die Fabrik DEPLAND), die Papierfabrik Châtelard (heute eine verwahrlostes Gebäude)

Im 19ten Jahrhundert hatten die Papierfabriken Schwierigkeiten, weil die Tücher immer teurer wurden. Die Papierhersteller entschieden, einen  anderen Grundstoff zu verwenden: das Stroh. Es  viel leichter auf dem Land finden. Jedoch wurde das Papier nicht für das Verlagswesen sondern zum Einwickeln von Lebensmitteln hergestellt. Die Haupteinkäufer der Papierfabriken waren die Händler von Angoulême, die die Produktion  in die Niederlande exportierten.

Im Jahr 1898 wurde die Société Générale de Papeterie Limousine gegründet. Dieses Unternehmen kaufte die Papierfabriken in Limousin auf, um die Preise zu kontrollieren.

Aber der Wettbewerb der nördlichen Papierfabriken, die sich modernisiert hatten, wurde zu stark und allmählich schloss und zerstörte die SGPL  alle Papierfabriken Anfang des 20ten Jahrhundert.

Man kann noch Teile der Mühlsteine  entlang der Glane sehen.  Diese Mühlsteine befinden sich oft auf einen schroffen Teil des Glanetals.

Einige Wehre sind noch da auch. Dies erlaubt  zu wissen, wo die Mühlen sich befanden.

Im 20ten Jahrhundert entwickelten sich Industriegebiete nördlich von Saint-Junien. Das Glanetal, dessen Zugang  schwierig war,  wurde allmählich verlassen. Heute hat  die Kartonagenindustrie  die Papier Industrie ersetzt.

 

 


 

îLE DE CHAILLAC

   

 

 

Die 46 ha grosse Insel Chaillac (Manchmal auch als "Insel Navière", nach seinem ehemaligen Besitzer benanntist die größte aller Inseln der Vienne und die einzige wichtige im Limousin. Die Insel Chaillac liegt nur Autominuten von Saint-Junien in Richtung Angoulême.

Fauna und Flora : die Wasseramsel ,Potentilla montana , Laichkraut.
Im Frühling : die Insel dient als Sammelpunkt für  Schwalben, Grasmücken und Laubsänger die auf schöneres Wetter warten.

Un parcours de randonnée a été aménagé et des artisans et agriculteurs se sont installés au cœur de l’île. Télécharger le parcours .